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| Illustration: Jamiri |
Das Netzwerk „National Heroes – Deutsche Kulturstädte“ ist ein ungewöhnlicher und einzigartiger Verbund. Die nationalen Wettbewerbe um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ sind intensiver und härter geworden. Immer mehr Geld und Zeit werden investiert, um den begehrten Titel zu erringen. Aus diesem an sich positiven Aspekt ergibt sich eine neue Art von Verantwortung gegenüber den Bewerbern: Was geschieht, wenn der Titel trotz Engagement und klugem Konzept nicht gewonnen wird? |
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16 Städte aus ganz Deutschland haben sich um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2010“ beworben, haben über einen langen Zeitraum – ebenso wie die Metropole Ruhr – die Themen „Europa“ und „Kultur“ in den Mittelpunkt gestellt. Diese Gemeinsamkeiten führt RUHR.2010 im Netzwerk „National Heroes – Deutsche Kulturstädte“ fort: mit Augsburg, Bremen, Görlitz, Halle (Saale), Karlsruhe, Kassel, Lübeck, Münster, Osnabrück, Potsdam und Regensburg. Die Ausweitung auf die ungarischen Bewerber mit Pécs 2010 ist geplant. |
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Projektbeispiele Jede teilnehmende Deutsche Kulturstadt wird in 2010 bis zu zwei Projekte realisieren, die Teil des RUHR.2010-Programms werden. Auf diese Weise entsteht ein nationales Netzwerk von Kulturhauptstadtprojekten – verteilt über ganz Deutschland. Einige konkrete Projektbeispiele: Das Hohe Friedensfest in Augsburg, Kunst im Öffentlichen Raum in Bremen, Verborgene Orte in Görlitz, Stadtumbauprozesse in Halle (Saale), Europäische Kulturtage in Karlsruhe, Kultur für alle Kinder in Kassel, Europäisches Hansemuseum in Lübeck, Erstes Festival der Hochschulkultur in Münster, Europäisches Media Art Festival in Osnabrück, Musikfestspiele in Potsdam, Buchmalerei der Renaissance in Regensburg. |
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„Es ist das erste Mal, dass die anderen Bewerberstädte so aktiv in das Programm eingebunden werden“, erklärt RUHR.2010-Geschäftsführer Oliver Scheytt. „Wir freuen uns auf das Zusammenspiel im Netzwerk der Deutschen Kulturstädte und auf die Vertiefung der Einblicke in die europäische Stadt und ihre Geschichte.“ Aus ehemaligen Konkurrenten seien Partner mit einer gemeinsamen Idee geworden – kurzum: „National Heroes“. |
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Die beteiligten Städte werden nicht nur eigene Projekte umsetzen. Das verbindende Element bildet ein historischer Privilegienbrief der Stadt Karlsruhe aus dem Jahre 1715 als Grundlage. Von allen Partnern wird dieser zu einem Europäischen Stadtbrief aus heutiger Sicht weitergeschrieben und wandert von Kulturstadt zu Kulturstadt, wird dabei ergänzt und Ende 2010 an Karlsruhe überreicht, wo er bis 2015 fortgeschrieben wird. |
Mehr Infos unter www.ruhr2010.de/national-heroes www.ruhr2010.de
Foto/Quelle:
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