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Ballett: Deutsche Oper am Rhein / Duisburg
 Theater Duisburg
DOR_theater-duisburg1-Deutsche Oper am Rhein / Duisburg
Ballett - b.01
Übernahme-Premiere.  Martin Schläpfer choreographiert die „3.Sinfonie" zur gleichnamigen Komposition von Witold Lutosławski.
Spielzeit: 13.03.2010 - 21.04.2010


Das neuen Leitungsteam der Deutschen Oper am Rhein

Christoph Meyer, Generalintendant Deutsche Oper am RheinAXEL KOBER, Generalmusikdirektor Deutsche Oper am RheinMartin Schläpfer, Ballettdirektor Deutsche Oper am Rhein
Christoph Meyer                      Axel Kober                             Martin Schläpfer
Generalintendant                     Generalmusikdirektor              Ballettdirektor


Ballett - b.01


Dreiteiliger Abend mit Choreographien von Hans van Manen und Martin Schläpfer

Das erste Programm „b.01“, mit dem Martin Schläpfer fulminant in seine erste Saison als Ballettdirektor und Chefchoreograph des Balletts am Rhein startete, hat am Samstag, 13. März, um 19.30 Uhr Premiere im Theater Duisburg. „b.01“ – so schrieb etwa Klaus Keil in der Kölnischen Rundschau – „war ein choreografisch und tänzerisch außergewöhnliches Ereignis, bei dem nicht allein die meisterhafte Inszenierung der drei Stücke, sondern auch die des Abends selbst zu würdigen ist.“

Die musikalische Leitung liegt wieder bei Christoph Altstaedt, einem jungen Dirigenten, der in Düsseldorf mit dem Programm „b.01" seine erste Ballettproduktion bravourös meisterte.

MARSCH, WALZER, POLKA_2: Ensemble FOTO Gert Weigelt
Foto © Gert Weigelt


MARSCH, WALZER, POLKA
Musik: Johann Strauß (Sohn), Josef Strauß und Johann Strauß (Vater)
Choreographie: Martin Schläpfer // Kostüme: Thomas Ziegler

Sie kreiseln mit imaginären Partnern, entdecken die lauernde Verzögerung des Tangos für den Walzer und den Spitzenschuh als gefährliche Waffe, begegnen sich wie sommernachtstrunkene Schlafwandler, verlieren die Nerven und bekommen schlotternde Knie, statt stramm vor einem imaginären k. & k.-General zu defilieren. - Mit seinem 2006 uraufgeführten „Wien-Ballett" „Marsch, Walzer, Polka" gelang Martin Schläpfer fern aller Opernballklischees eine feinsinnige Ausbalancierung des so wienerischen Zwiespalts zwischen Euphorie und Melancholie, großem Gefühl und burlesker Komik, Tanzekstase und Walzertraum.


FRANK BRIDGE VARIATIONS
Musik: „Variations on a Theme of Frank Bridge" von Benjamin Britten
Choreographie: Hans van Manen // Bühne und Kostüme: Keso Dekker
Licht: Bert Dalhuysen // Einstudierung: Rachel Beaujean


Foto: Julie Thirault, Bogdan Nicula ©Gert Weigelt
FRANK BRIDGE VARIATIONS_4: Julie Thirault, Bogdan Nicula FOTO Gert Weigelt Der niederländische Choreograph Hans van Manen zählt zu den bedeutendsten Künstlern des zeitgenössischen Tanzes. In seiner einmal gefundenen, höchst reduzierten und kristallklaren Handschrift findet er in seinen Balletten zu immer neuen Nuancen. Mit seinen 2005 am Het Nationale Ballett uraufgeführten „Frank Bridge Variations" auf die gleichnamige Komposition Benjamin Brittens (1913-1976) schuf er eines seiner dunkelsten und geheimnisvollsten Ballette - in seiner ungeheuren Vielschichtigkeit und zugleich höchsten Konzentration ein verdichtetes Kompendium seiner gesamten Tanzkunst.


3. SINFONIE (Uraufführung)
Musik: Sinfonie Nr. 3 von Witold Lutosławski
Choreographie: Martin Schläpfer


Bühne: Thomas Ziegler  //  Kostüme: Catherine Voeffray

3. SINFONIE_3: Marlúcia do Amaral, Jörg Weinöhl FOTO Gert Weigelt Die Kompositionen Witold Lutosławskis üben seit vielen Jahren auf Martin Schläpfer eine große Faszination aus. In den Klangwelten des polnischen Komponisten findet er die Tiefe und Vielschichtigkeit, aus denen seine Ballette ihre Kraft und Unmittelbarkeit schöpfen. Mit seiner Choreographie auf Lutosławskis Streichquartett gelang Martin Schläpfer ein Meisterwerk, für das ihm im Moskauer Bolschoi Theater der Prix Benois de la Danse 2006 verliehen wurde. Für seine erste Uraufführung mit dem Ballett am Rhein wählte Martin Schläpfer Lutosławskis „3. Sinfonie“. Für die zwischen 1972 und 1983 entstandene Komposition – eine Musik voller eruptiver Ausbrüche, aber auch feinster Klangschattierungen – erhielt Lutosławskis den Grawemeyer-Award. Martin Schläpfer bezeichnet sie als eine „perfekte Ballettmusik, in der ich die Chance spüre, auf alle meine 48 Tänzerinnen und Tänzer, die ich teilweise noch kaum und teilweise schon seit Jahren kenne, zu reagieren“.
Foto: Marlúcia do Amaral, Jörg Weinöhl ©Gert Weigelt



Aufführungen im Theater Duisburg: 
Sa 13.03.2010 - 19.30 Uhr (Übernahme-Premiere)
Do 18.03.2010 - 19.30 Uhr
So 28.03.2010 - 18.30 Uhr
Sa 03.04.2010 - 19.30 Uhr
Mi 21.04.2010 - 19.30 Uhr

 



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Die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein mit Martin Schläpfer FOTO Gert Weigelt
 
 
 
 
 

Den Spielplan für die Spielzeit 2009/ 2010 finden Sie unter www.ballettamrhein.de

Infos & Karten sind erhältich in den Opernshops
Düsseldorf (Tel. 0211 / 89 25 211) und
Duisburg (Tel. 0203 / 9 40 77 77) sowie über
www.rheinoper.de

Im Internet unter Tickets bei Ticket Online




Deutsche Oper am RheinDeutsche Oper am Rhein
Opernhaus Düsseldorf
Heinrich-Heine-Allee 16a
40213 Düsseldorf
Telefon: (0211) 89 25 210





Quelle/Fotos: Deutsche Oper amRhein



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