 Foto: Michael Grosler
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Ruhr.2010 SchachtZeichen 311 gelbe Ballone aufgestiegen! Mit Applaus und Beifall sind die 311 gelben Heliumballone des Kulturhauptstadt-Großprojekts SchachtZeichen am Samstag, den 22.05.2010 um Punkt zwölf von Tausenden Menschen begrüßt worden – die größte Kunstinstallation der Welt schmückt bis zum 30. Mai 2010 den längst wieder blauen Himmel über dem Ruhrgebiet.
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Pressemeldungvom 22.05.2010
Die SchachtZeichen markieren auf einer Fläche von 4.000 km2 von Weitem sichtbar die ehemaligen Kohlenschächte und symbolisieren mit den Mitteln von Kunst und Kultur den Wandel der ehemaligen Kohle- und Stahlregion zu einer Metropole der Zukunft, der Metropole Ruhr. |
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| SchachtZeichen-Totale: Blick auf Welterbe Zollverein in Essen / Foto: RUHR.2010/Jan Pauly |
SchachtZeichen: Blick von Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen auf die VELTINS-Arena / Foto: RUHR.2010/ujesko
„Es war ein mannigfacher Sonnenaufgang zur Mittagsstunde", sagte Fritz Pleitgen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH hat das Auflassen der Ballone am Maximilianpark in Hamm erlebt. Sein Geschäftsführer-Kollege Oliver Scheytt freute sich derweil an der Halde Rheinelbe, im Volksmund „Himmelsleiter", dass die Aktion auch dort von so vielen Bewohnern und Besuchern der Kulturhauptstadt Europas gefeiert wurde – mit Picknick hier, mit Sektkorken dort, festgehalten von einer Legion an Fotoapparaten.
„Alle haben beim Thema Ruhrgebiet Bilder von Zechen im Kopf – die SchachtZeichen zeigen, was aus ihnen geworden ist: nämlich neues Leben in der Metropole Ruhr", erklärt Oliver Scheytt. „Es sind vor allem die Geschichten der Menschen, die unter den SchachtZeichen lebendig werden und damit auch den Mythos Ruhr durch ihre Erzählungen begreifbar machen. Sie tragen die Vergangenheit vor und verbinden sich mit der Zukunft." An vielen Standorten seien Bergleute vor Ort, die vor über 30 Jahren mit einem Deckel den Schacht endgültig geschlossen haben.
„Es macht mich stolz, wie sehr die Menschen in der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 SchachtZeichen als soziales Kunstwerk aufgenommen haben", sagt Projektautor und künstlerischer Ideengeber Volker Bandelow. „Die individuelle Kreativität und das Engagement vieler Vereine, Unternehmen und Institutionen unter den Ballonen in 39 Städten gleichzeitig zeigen wie viel Kraft, Verbundenheit und Energie die Menschen hier verbindet. Der Dialog zwischen den Generationen wird für die Zukunft neue Wege öffnen."
Hintergrund: SchachtZeichen ist ein soziales Kunstwerk mit mehr als 5000 beteiligten Akteuren und 2100 Helfern – der jüngste ist 14 Jahre jung, der älteste Ehrenamtliche 82 Jahre alt. SchachtZeichen ist eine Gemeinschaftsinitiative der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 sowie der Bürger, Unternehmen und Städte der Metropole Ruhr.
Am 24. und 29. Mai wird das Kunstwerk um eine weitere Attraktion erweitert: Als „NachtSchachtZeichen", werden die Ballone zwischen 22 und 1 Uhr nachts von innen heraus erleuchtet und erzeugen ein mystisches Bild rund um den Vollmond.
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Pressemeldung vom 20.05.2010
Foto: Ingo Otto
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Ruhr.2010 Kulturhauptstadt Europas Auftrieb für SchachtZeichen Das RUHR.2010-Großprojekt SchachtZeichen steigt vom 22. bis 30. Mai 2010. Am Samstag, den 22.05.2010 werden Punkt zwölf exakt 311 große gelbe Ballone über dem Himmel der Metropole Ruhr aufsteigen und mit ihren langen Schweiffahnen wie Stecknadeln auf die ehemaligen Schächte des Ruhrgebiets verweisen..
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Mehr als 1000 Veranstaltungen Täglich werden die Luftdenkmale dann bis zum 30. Mai pünktlich morgens um 10 Uhr bis auf 80 Meter hoch gelassen und abends um 20 Uhr wieder eingeholt. Am Fuß der Ballone erwartet die Besucher an vielen Orten eine kulturelle Vielfalt, die vom Engagement der Bevölkerung, der Vereine und der Städte und Unternehmen getragen wird. Die mehr als 1000 Veranstaltungen kreisen um das Thema „Mythos Ruhr - Wie haben sich die ehemaligen Bergbau-Standorte bis heute verändert?": von Konzerten über Ausstellungen, Vorträge, Schachtfeste, Picknicks, Radtouren, Zeltlager bis hin zu Sportturnieren und Golfschnupperstunden. |
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| SchachtZeichen vor dem stadtbauraum Gelsenkirchen / Foto: RUHR.2010/Pedro Malinowski |
Die SchachtZeichen präsentieren nach außen, was die Metropole Ruhr ausmacht: eine Vielzahl von spannenden, heterogenen und doch vernetzten Orten und Menschen, vereint durch die Vergangenheit ebenso wie durch eine gemeinsame Zukunft. In der Metropole Ruhr ist neun Tage lang Programm unterm Ballon. Im neuen SchachtZeichen-Flyer (erhältlich u.a. in den Besucherzentren sowie in den Touristikzentralen) sind 31 Vorschläge für Hochpunkte zu finden, von denen das gleichzeitige Aufsteigen vieler Ballone am 22. Mai besonders gut zu sehen ist, z.B. vom Tippelsberg in Bochum, der Halde Schurenbach in Essen oder der Halde Rheinelbe mit der Himmelsleiter in Gelsenkirchen. |
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| Testballon bei Nacht, SchachtZeichen, Ballontest, Landschaftspark Duisburg-Nord / Foto: Ujesko |
Das Ballon-Glühen Am 24. und 29. Mai kommt eine weitere Attraktion hinzu: Das „Ballon-Glühen". Die Ballone werden als NachtSchachtZeichen von 22 bis 1 Uhr nachts von Innen heraus erleuchtet. Ein mystisches Bild rund um den Vollmond: romantisch oder als Kulisse für eine Party. Auch hier gibt es die freie Wahl mit Veranstaltungen aller Art vom Fackelzug auf die Halde bis hin zum Schunkeln unterm Schacht. Die Sonne geht gegen 21.30 Uhr unter. Viele Hochpunkte bieten deshalb auch verlängerte Öffnungszeiten an. So ist zum Beispiel der Gasometer Oberhausen in der Zeit vom 22. bis 30. Mai täglich bis 22 Uhr geöffnet, zu den NachtSchachtZeichen sogar bis 24 Uhr. |
Fakten Mit über 4000qkm ist SchachtZeichen die flächenmäßig größte Kunstinstallation der Welt. Insgesamt beteiligen sich über 2100 Helfer an dem Projekt. Sie kümmern sich zusammen mit Freunden, Kollegen, Vereinsmitgliedern, Mitschülern und Nachbarn neun Tage lang um die Ballone. Die SchachtZeichen Volunteers wurden Anfang Mai im Schulungszentrum in Essen mit den technischen Details vertraut gemacht. Der jüngste SchachtZeichen Helfer ist Jahrgang 1996, der Älteste 1928! Viele haben Ihr „SchachtZeichen-Kit" bestehend aus Ballon, Gasflaschen für die Befüllung und den Anhänger für Transport und Lagerung direkt mitgenommen. Weit über 5000 Akteure in der gesamten Metropole Ruhr haben sich mit viel Engagement und persönlichem Einsatz auf die zahlreichen Veranstaltungen unter den Ballonen vorbereitet. Fast alle beteiligten Städte geben eigene SchachtZeichen-Programme heraus.
Zahlen 120 Einzelballon-Paten haben zusammen mit fünf Projektsponsoren und zehn Projektförderern insgesamt 155 Ballon-Patenschaften übernommen, die Städte haben weitere 65 Ballons finanziert. Hauptprojektsponsor Air Liquide spendet neben 1500 speziellen 50-l-Gasflaschen zusätzlich 175.000 gelbe Luftballons für Dekoration und Ballonwettbewerbe an den Standorten. Die Firma Krankikom aus Duisburg sponsert über 1000 Arbeitsstunden und technische Ressourcen im Bereich Online-Kommunikation, Webgestaltung und Datenbanken.
Hintergrund Hinter dem SchachtZeichen-Team liegen ereignisreiche Wochen und Monate: Alle Grundstückseigentümer, Unternehmen und Städte wollten überzeugt werden, Genehmigungen mussten eingeholt, Paten und Helfer für die Ballone gefunden und koordiniert werden. Die Ballonkonstruktion ist nach vielen Tests im vergangenen Jahr für eine optimale Bedienung und Aufstellung am Platz konstruiert und am Ende bautechnisch geprüft und genehmigt worden. Das Projekt Schachtzeichen macht den fundamentalen, manchmal auch schmerzlichen Wandlungsprozess sichtbar, der in dieser Bergbau-Region stattgefunden hat. Es ist auch ein Respektbeweis für die Bevölkerung, die diesen Wandel getragen hat und heute noch trägt.
Film Wer mehr Informationen zur Idee von SchachtZeichen bekommen und einen Eindruck von der Stimmung bei den Beteiligten gewinnen möchte, kann sich ab sofort den neuen SchachtZeichen-Film online anschauen unter: www.schachtzeichen.de
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Pressemeldung vom 29.12.2009
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Air Liquide wird Sponsorpartner für RUHR.2010-Projekt SchachtZeichen „Air Liquide ist seit Jahrzehnten in Deutschland präsent und insbesondere mit dem Ruhrgebiet eng verbunden. Als Sponsorpartner der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 unterstützen wir insbesondere das Projekt SchachtZeichen und somit eines der Highlight-Projekte als Hauptprojektsponsor“, so Markus Sieverding, Vorsitzender der Geschäftsführung der Air Liquide Deutschland GmbH. Für den führenden Gaseanbieter in Deutschland ist das Projekt SchachtZeichen quasi maßgeschneidert: 350 leuchtend gelbe Großballone, befüllt mit Helium made by Air Liquide, werden vom 22. bis 30. Mai 2010 in bis zu 80 Metern Höhe über der Metropole Ruhr schweben und im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt an die Wurzeln des Ruhrgebiets, die ehemaligen Schachtanlagen und Fördertürme des Bergbaus erinnern.
Foto: Testballon mit Anhänger, Schachtzeichen, Ballontest, Landschaftspark Duisburg-Nord / Foto: Ujesko
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Ruhr.2010 Kulturhauptstadt Europas Auftrieb für SchachtZeichen SchachtZeichen wird wie geplant vom 22. bis 30. Mai 2010 im Programm von RUHR.2010 in Szene gesetzt.
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Pressemeldung vom 29.09.2009 Für zahlreiche Standorte sind zusätzlich Veranstaltungen, Feste, Ausstellungen oder Kulturevents in Vorbereitung. "Wir wollen in den nächsten Monaten mit Hochdruck weitere Paten und Sponsoren gewinnen, das Helfernetzwerk ausbauen und die technische und organisatorische Umsetzung des Projektes vorbereiten", ergänzt RUHR.2010-Geschäftsführer Oliver Scheytt. "Es geht also voran."
Mehr Informationen finden Sie unter www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de
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Nachdem inzwischen 250 Ballone gesichert sind, findet das Projekt definitiv statt, teilt die RUHR.2010 GmbH mit. Neun Tage lang werden leuchtend gelbe Helium-Ballone über Zechenstandorten und (ehemaligen) Schachtanlagen des Ruhrgebiets aufsteigen. Als riesige Flächenskulptur werden sie vom Wandel des alten Ruhrgebietes zur neuen Metropole Ruhr künden. |
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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat überdies angekündigt, die Ballons aus luftiger Höhe zu fotografieren. "So entstehen noch nie dagewesene Bilder des Wandels", erklärt RUHR.2010-Vorsitzender Fritz Pleitgen, "Bilder, die um die Welt gehen sollen". |
Wie viele von den angepeilten 400 Ballonen zusammenkommen und wo sie genau aufsteigen werden, wird davon abhängen, wie stark die weitere Unterstützung aus der Metropole ist - und wie viele Ballonpaten, Helfer und Sponsoren vor Ort mitmachen. Scheytt: "Je mehr Ballons in den Himmel steigen, desto größer wird dieses Kunstwerk." Die Organisatoren suchen noch weitere Ballonpaten. Eine Patenschaft kostet 5000 Euro. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative zum Kulturhauptstadtjahr von und mit den Bürgern, den Unternehmen und den Kommunen des Ruhrgebiets: Viele Vereine und Initiativen, Gruppen, Nachbarschaften, Anlieger oder Einzelpersonen haben sich bereits für die Betreuung der Standorte, u.a. für die Rund-um-die-Uhr Bewachung gemeldet.
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